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11.02.2019 • Autor: D. Jungbluth - MH

Vorbereitung für den Workshop im März 2019

Die Arbeiten sind im vollen Gang

Die Zeit rast nur so dahin und bald beginnt der nächste Kloster-Workshop in der Zeit 03. - 09.03. im Kloster St. Maria - Esthal.

Allerhöchste Zeit also, die von den Teilnehmerinnen individuell ausgesuchten "Holz-Bretter" auf die passende Dicke und die Zargen in Form zu bringen, die grobe Form der Hälse vorzubereiten und die Griffbretter bereit zu stellen...

Das Besondere dieses Kurses ist, dass wir zum ersten Mal nach meiner neuen Bauform arbeiten werden. Die Korpen sind am Oberbug ein wenig schmaler und am Unterbug breiter. ...abgeleitet von meiner Gitarrenform, die ich seit Jahren baue.

Zweck ist, bei einem Hals/Korpusübergang am 14. Bund eine größere "Schallfläche" zu erhalten. Besonders bei der Sopranform.

Bei dieser Baugröße ist normalerweise der 12. Bund als Übergang angesagt. Dabei landet der Steg bei 35 cm Mensur mitten auf dem Unterbug.

Möchte jetzt ein Teilnehmer mehr bespielbare Bünde haben, rutscht die Stegposition Richtung Schalloch ... verläßt also den optimalen Punkt. Dies kompensieren wir mit der größeren Schwingfläche, bedingt durch den breiteren Unterbug.

Zu diesen Features wird wahrscheinlich auch noch der ein oder andere Side Port kommen (Zargenschalloch).

Die Teilnehmerinnen haben sich je einmal für Eibe und geriegelten Nussbaum sowie dreimal für geriegelte Elsbeere entschieden.

 

Hier die individuelle Holzauswahl mit einigen vorbereiteten Komponenten.

Die Fichtendecken sind ausgeschliffen und für den Transport schon zwischen zwei Sperrholzplatten gesichert. Das Material ist empfindlich.

Jetzt sind die Workshop-Teilnehmerinnen am Zug ...