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Für alle, die ihre Ukulele gerne selber bauen wollen ...

25.07.2019 • Autor: D. Jungbluth - MH

Die erste Lackschicht ist drauf...

wie erwartet, geht die Sonne jetzt so richtig auf!

Wenn auch die Hitze in meiner Werkstatt schwer zu ertragegen ist ... es muß trotzdem weiter gehen; die Teilnehmer des Workshops warten ungeduldig!

Die erste Lackschicht ist drauf und jetzt "geht die Sonne so richtig auf" was die Maserung und Farbe der verschiedenen Hölzer betrifft:

1. Tenor
Eine aufwändige Konstruktion: franz. Nuss, leicht geriegelt und ein Keil aus geflammtem Ahorn ... die Fugen mit 4-fachem Purfling betont. Dieses Purfling zieht natürlich mit sich, dass diese Verzierung um den Boden herum geführt werden muss. Bei ordentlicher Planung und gegen Aufpreis ist das möglich.

2. Konzert Longneck
Ein Paradebeispiel für einen eleganten Boden aus Pao Ferro ... feine, gleichmäßige Maserung. Ohne "Schnörkel" aber genauso gerade wird der Ton.

3. Konzert Longneck
Kaukasische Nuss ... fragt nicht, warum Mutter Natur in der Mitte diese strichförmige Verwachsung gemacht hat ... sie ist da und wurde als gestalterisches Mittel erhalten.

4. Konzert Longneck
Glatter, schlichter amerikanischer Nussbaum. Er sieht zwar auf den ersten Blick unspektakulär aus, aber wenn man mit dem Daumen die Fichtendecke auf der anderen Seite anschlägt, weiß man, was da klanglich auf einen zukommt: "Hinten Museum ... vorne Lyzeum!" den alten Chauvi-Spruch mal anders herum.

5. Tenor
Geflammte Elsbeere, wie man sie gerne hat. Gleichmäßig geriegelt, strukturelle Unterteilungen, die das Holz selbst bestimmt.